The North Face bleibt seinem Trend der letzten Jahre treu - und konzentriert sich auf seine verschiedenen Serien.
Einen wachsenden Anteil scheint dabei die Fashion-Kollektion zu haben, eines der wenigen interessanten Teile (wenn auch in anderer Farbe) ist der Men’s Traction Chukka. Ein ziemlich legeres Teil, gut isoliert und mit griffiger Laufsohle, knöchelhoch. Der Schuh bringt den Look von den Basislagern der Welt in die Großstadt, gefällt. Weiterer Pluspunkt: Er besteht aus recycltem Ripstop-Material, isoliert wird per 500er Daunenfüllung. Das Fußbett ist aus Schaumstoff, die Gummisohle wiederum zu 40% recycelt - und am Fuß wirkte der Chukka einfach noch komfortabel.

Außerdem konnte ich mich noch für das Enzo-Jacket begeistern, eine vielseitige Jacke zum Backcountry Skifahren, geschneidert aus Pro-Shell. Wichtiger aber (TNF-typisch) Belüftung, Schneefang, asymmetrischer Reißverschluss, farblich abgesetzte Reißverschlüsse und ein Recco-Lawinenrettungsreflektor…

Das wirklich funktionelle Highlight der Summit Series 2011 bleibt der Patrol 34 Rucksack. Im Vergleich zu sämtlichen anderen so flach bauenden Rucksäcken hat er einfach mal 10l Volumen mehr, möglich durch die größere Höhe. Die diagonale Skimontage macht Sinn, gut verkaufen lässt sich auch die Konstruktion aus (Achtung, Marketing) “Indestructible-Bombastic” Kfz-Airbagmaterial - reißfest dürfte er also sein. Wirklich sinnvoll sind aber auch der lange Seitenreißverschluss als alternative Zugriffsmöglichkeit ins Innere, die Abriebszonen sind sinnig verstärkt. Alleinstellungsmerkmal: Steigeisentasche an der Unterseite, verhältnismäßig riesiges Fellefach - die integrierten Sortierhülsen und Lawinen-Sicherheits-Checkliste sollten eher zur Standardausrüstung gehören.

Nicht besonders Funktionell, aber einfach klasse durchgestylt: Das Grentz Jacket






