1. Vor einigen Wochen haben wir euch hier nach einem kleinen Prototypen gefragt, der uns passend zur Schnee- und Matschsaison erreicht hat. Ihr habt natürlich früher oder später den richtigen Reifen erraten:

    Es ist der Onza Greina, ein Matschreifen in 2,4” mit feiner Karkasse, der tubelessready und nach einfacher Montage bislang richtig viel Spaß gemacht hat. Die ersten Eindrücke sind jedenfalls durchweg positiv:

    1. Leicht (unter 800g bei ernst zu nehmender Seitenwand)
    2. Starker Grip in bislang allen Lebenslagen
    3. erstaunlich guter Rollwiderstand, was vermutlich an der vergleichsweise harten 55a Gummimischung liegt.
    4. kaum abknickende Sollten, auch nicht auf Teer und damit ein für einen Matschreifen sensationelles Kurvenverhalten
    5. bislang keine Verschleißerscheinungen

    Natürlich gibt es auch Nachteile, die recht kurz aufzuzählen sind:

    1. Reifen hinterlässt tiefe Spuren in Wald und Wiesen
    2. Fahrstil ist anzupassen, da der Grip extrem viel höher liegt als bei den zuvor montierten Maxxis Ardent (v.a. bei den aktuell vorliegenden Bedingungen).

    Mehr in Kürze, die Dreharbeiten für das Testvideo laufen! 

     

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  2. Fabien Barel sollte man kennen, oder? Aber wer kennt die Helme der Marke Urge, an deren Entwicklung er maßgeblich beteiligt ist?

    Grinsekater Jens und meine Wenigkeit, Sick Nuts, haben für euch die Urge Helme der Saison 2011 unter die Lupe genommen. Den gesamten Artikel gibt’s morgen früh auf www.mtb-news.de . Das Video schon jetz hier!

    Wer von euch hat ebenfalls Erfahrungen mit den Helmen von Urge? Wie seht ihr die Belüftung vom Endur-O-Matic?

     

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  3. Zurück am Bodensee gibt es gleich eine Menge zu schrauben. Von Fox hab ich eine 180mm 36 Talas bekommen, die selbstverständlich direkt in das Rad gewandert ist. Die Kashima Beschichtung macht einiges her und auf jeden Fall ist die Performance der Gabel auf der ersten großen Testrunde im Bodanrück hervorragend gewesen. Heute geht’s los in Richtung Schweiz aber zuvor kommen noch ein paar weitere Neuerungen ans Bike. Von Sixpack gibt es grüne “Icon” Pedale in Aluminiumausführung und von Magura kam gestern mit der Post eine Marta FR angeflattert.
Gleich wird geschraubt und dann geht’s direkt auf den Trail!

    Zurück am Bodensee gibt es gleich eine Menge zu schrauben. Von Fox hab ich eine 180mm 36 Talas bekommen, die selbstverständlich direkt in das Rad gewandert ist. Die Kashima Beschichtung macht einiges her und auf jeden Fall ist die Performance der Gabel auf der ersten großen Testrunde im Bodanrück hervorragend gewesen. Heute geht’s los in Richtung Schweiz aber zuvor kommen noch ein paar weitere Neuerungen ans Bike. Von Sixpack gibt es grüne “Icon” Pedale in Aluminiumausführung und von Magura kam gestern mit der Post eine Marta FR angeflattert.

    Gleich wird geschraubt und dann geht’s direkt auf den Trail!

     

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  4. Ein halbes Jahr bin ich mir der Lupine Wilma sowie den MyTinySun Pro und Sport 900 LED Fahrradlampen unterwegs gewesen. Allerhöchste Zeit für ein kleines Testvideo, in dem man nicht nur die Lichtwerte, sondern auch die technischen Details zu sehen bekommen kann. Auf Vimeo natürlich in maximaler HD Qualität :)

     

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  5. Die 24h von Finale Ligure - zum zweiten Mal bin ich bei dem als härtestes 24h Rennen der Welt bekannten Race am Start gewesen und mein Team - Lokomotive Stuttgart - hat sich ausgesprochen gut geschlagen! Wie im letzten Jahr auch sind wir auf den dritten Platz der Achterteams nach vorne gefahren. Mit dabei ist das Yeti ASR 5 Carbon [Vorstellung] Testrad gewesen, dass wir ordentlich rangenommen haben und das uns sicher ins Ziel gebracht hat. Den kompletten Rennbericht und viele geniale Bilder findet ihr in Kürze hier und auf mtb-news.de.

    Schon jetzt steht dabei fest: Wir werden im nächsten Jahr wieder am Start sein!

    Kamera: Canon Eos 5d Mk II ; Musik: Scomber - Shadow Dance (ccmixter.org)

    Für den maximalen Spaß solltet ihr euch das Video in HD ansehen…

     

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  6. Gefahren: Yeti ASR 5 Carbon

    Bei unserer ersten Begegnung steht das ASR 5 Carbon schüchtern in der Ecke einer Tiefgarage beim Ride Camp von DT Swiss in Spanien [Bericht]. Doch schon auf den ersten Metern durch die Tiefgarage konnte ich spüren, was in dieser schüchternen Schönheit noch alles stecken würde. Also habe ich den Hörer in die Hand genommen und bei Yeti nach einem Testrad dieses seltenen Exemplars gefragt… here we go:

    Aus der Packung:

    Über 6800€…  das Rahmenkit für 2700€… Am ASR 5 Carbon scheint Yeti alles verbaut zu habe, was gut und teuer ist und der Preis haut einen spontan um. Für dieses Geld im Gegenwert eines Kleinwagens kommt das Testrad mit einer kompletten Shimano XTR Ausstattung, Thomson und Easton Anbauteilen, Chris King Steuersatz und Schwalbe Fat Albert Reifen. Und einem handlaminierten Carbonrahmen, der das Bike zu einer echten Schönheit werden lässt. Das unidirektional gelegte Carbon scheint an Hinterbau und Decals durch und verleiht dem Bike einen feinen Look. Gleichzeitig wirkt es mit dem dicken, konischen Steuerrohr massiv und auch die Kettenstreben wirken vertrauenserweckend. Erwähnenswert und wirklich schön ist die teils interne Zugverlegung am Yeti. Hier haben sich die Ingenieure eine saubere Lösung einfallen lassen, deren einziger Haken es ist, dass die Gabel mit den hoch bauenden Einstellknöpfen beim (unfreiwilligen) X-Up mit den Kabeln in Berührung kommt.

    Bei der Federung setzt Yeti auf Komponenten aus dem Haus Fox und verbaut an der Front eine 120mm 32 Float FIT RLC und am Hinterbau einen RP23 Boostvalve Dämpfer, der die 130mm Federweg kontrolliert.

    Grundsätzlich gibt es den Rahmen in zwei Versionen: Eine aus Aluminium und eine aus Carbon. Beide haben die gleiche Geometrie aber das Carbonbike liegt mit nur 2,15kg Rahmengewicht deutlich vor der Aluversion, die auf 2,5kg kommt. Beider Versionen gibt es jeweils in den Größen S, M und L, wobei unser Testrad in Größe M daherkommt und allen Fahrerinnen und Fahrern ab 1,65m bis 1,80m passen sollte. Mehr dazu aber im ersten Fahreindruck. Die weiteren Daten des Rahmens: Das Innenlager ist ein standardmäßiges BSA Innenlager mit 73mm Gehäuse, dass keine ISCG Aufnahme aufweist. Am Hinterbau bietet Yeti über einschraubbare Einsätze die Wahl zwischen einer 135mm Schnellspannachse und einer 142x12mm Steckachse. 

    Entscheidend für das Fahrverhalten ist jedoch die Geometrie und hier versucht Yeti, den Stein der Weisen für die Trailbikes dieser Welt zu finden. Das Rad soll sowohl fleißig und mit Druck auf dem Vorderrad klettern, als auch schnell und ruhig abfahren und dabei auch größere Brocken schlucken. Um diesen Spagat zu ermöglichen, spendiert Yeti dem Rahmen einen 68° Lenkwinkel (bei 120mm) und einen steilen 72,2° Sitzwinkel. Die Kettenstreben sind mit 430mm etwas länger als an den meisten anderen Rahmen und sorgen so ebenso für Laufruhe und gute Klettereigenschaften wie das etwa 600mm lange Oberrohr (parallel gemessen). Angenehm tief kommt das Innenlager daher, dass sich nur 33cm über dem  Boden befindet.

    Was fällt noch auf, bevor es mit dem Rahmen auf den Trail geht? Nun - wie schon bekannt verwendet Yeti am abgestützten Eingelenker nur drei Lager und spart sich den Drehpunkt über dem Ausfallende. Der Flex in den Carbonsitzstreben muss reichen, um das Einfedern des Hinterbaus zu ermöglichen. Das funktioniert soweit tadellos und sollte auf Grund des kleinen Winkels auch auf Dauer funktionieren.

    So stellt sich also vor dem Start nur noch die Frage, was dieses extrem teure Rad eigentlich will? Die 160mm Scheibe gemeinsam mit der XTR Ausstattung und dem leichten Rahmengewicht deuten die Richtung hin zum CC und Marathoneinsatz aber die 130mm Federweg in Kombination mit einem breiten Lenker, kurzem Vorbau und tiefem Innenlager lassen auch die Abfahrtsorientierung dieses Bikes durchscheinen. Könnte es sich hier um eines der wenigen Bikes handeln, die alles können, was der normale Mountainbiker in Angriff nehmen will? Oder erkauft sich Yeti das Traumgewicht mit Einschränkungen im Abfahrtsbereich?

    Erster Eindruck:

    Bevor es losgeht, will das Bike abgestimmt werden, was bei den bekannt gut funktionierenden Fox Federelementen kein Problem darstellt und dank bereits montierter Gummiringe an Gabel und Dämpfer einfach funktioniert. Am Hinterbau fahren wir für eine bessere DH-Performance mit etwas weniger Druck und stoppen nerviges Wippen dafür durch die einfach zu erreichende ProPedal Einstellung des Dämpfers.

    Das sich das Bike leicht fahren lassen würde, ist bei dem extrem guten Gewicht von 11,1kg (mit 430g Pedalen) kein Wunder gewesen. Auf dem Trail überzeugt das Yeti aber mit einer leichtfüßigen und extrem verspielten Natur, die zum Kurvenshredden einlädt und richtig viel Spaß macht. Insgesamt ist die Sitzposition sehr zentral und wirklich gut ausbalanciert, obwohl sich das Rad vergleichsweise kurz anfühlt. Der breite Lenker und der 70mm Thomson Vorbau tun dann auch ihr übriges dazu, dass sich das Rad in etwa so fährt, wie ein BMX mit Federwegsextra. Leicht, handlich und verdammt schnell. Interessant ist die Reifenwahl von Yeti. Mit den Fat Alberts von Schwalbe holen sich die Amerikaner einige Gramm zusätzliches Gewicht an Bord und doch macht diese Reifenwahl sehr viel Sinn: Das ASR 5 will um Kurven geschmissen und über enge Singletrails bewegt werden und hier würde mit einem leichten Reifen wie dem z.B. dem Rocke Ron ein Riegel vorgeschoben, wo keiner hingehört. Der Fat Albert überzeugt mit sehr gutem Grip und einem fein kontrollierbaren Grenzbereich, der viel Vertrauen stiftet und damit perfekt zum spielerisch fahrbaren Rahmen passt.

    Und wie schlagen sich Gabel und Hinterbau? Nun, wirklich wippfrei ist der Hinterbau nicht und arbeitet doch mit ProPedal sehr ruhig. Für die Aufstiege empfiehlt sich also der Griff zum ProPedal Hebel, während der Hinterbau auf der Abfahrt mit feinem Federverhalten alles schluckt, was sich in den Weg stellt. Nacht ganz mithalten kann da die 120mm Fox 32 an der Front. Sie scheint deutlich weniger Reserven bieten zu können und kann trotz guter Dämpfung dem Hinterbau nicht das Wasser reichen. Nervig aber anscheinend problemlos: Der Hinterbau knarzt je nach Fahrweise etwas, was wohl am fehlenden Gelenk zwischen Sitz- und Kettenstrebe liegt.

    Soweit der erste Eindruck nach gut 500km. Seither ist wieder einige Zeit vergangen und zu Letzt bin ich mit dem Yeti beim 24h Rennen in Finale Ligure gewesen, wo drei von uns das Rad auf ihren Runden bewegt haben… es gibt noch einiges zu berichten!

    Zwischenfazit:

    Was ist diese Bike also? Irgendwas zwischen kurzem Marathon Racer und leichtem Freeride Bike (schlachtet mich nicht aber mit dem Teil kann man einiges anstellen…). Ein paar Tage heißt es noch warten, dann gibt’s den großen Testbericht auf mtb-news.de!

    Ideen:

    Diese Rad kann eindeutig mehr, als langweilige Schotterpisten entlangbolzen. Indiskutabel ist die kleine 160mm Scheibe an der Front, die schon bei moderater Fahrweise in normalem Terrain an ihre Grenzen stößt. Neben einer größeren Bremsscheibe, wäre auch eine absenkbare 140mm Gabel eine hochinteressante Änderung am Yeti ASR 5 Carbon. So könnte das volle Potential des Bikes freigesetzt werden, das sich schon so vermuten aber nicht zu 100% ausschöpfen lässt.

    Wer es gerne günstiger und etwas robuster hat, der bekommt neben dem “Pro” Kit auch zwei günstigere Ausstattungsvarianten. Bei diesem Schmuckstück wäre jedoch auch ein Eigenaufbau sinnvoll, bei dem gegenüber der Stangenversion nicht nur weniger Gewicht, sondern auch deutlich weniger Preis drinnen wäre.

    Weitere Informationen zum Rad findet ihr auf der Yeti Homepage

     

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