1. Vor einigen Wochen haben wir euch hier nach einem kleinen Prototypen gefragt, der uns passend zur Schnee- und Matschsaison erreicht hat. Ihr habt natürlich früher oder später den richtigen Reifen erraten:

    Es ist der Onza Greina, ein Matschreifen in 2,4” mit feiner Karkasse, der tubelessready und nach einfacher Montage bislang richtig viel Spaß gemacht hat. Die ersten Eindrücke sind jedenfalls durchweg positiv:

    1. Leicht (unter 800g bei ernst zu nehmender Seitenwand)
    2. Starker Grip in bislang allen Lebenslagen
    3. erstaunlich guter Rollwiderstand, was vermutlich an der vergleichsweise harten 55a Gummimischung liegt.
    4. kaum abknickende Sollten, auch nicht auf Teer und damit ein für einen Matschreifen sensationelles Kurvenverhalten
    5. bislang keine Verschleißerscheinungen

    Natürlich gibt es auch Nachteile, die recht kurz aufzuzählen sind:

    1. Reifen hinterlässt tiefe Spuren in Wald und Wiesen
    2. Fahrstil ist anzupassen, da der Grip extrem viel höher liegt als bei den zuvor montierten Maxxis Ardent (v.a. bei den aktuell vorliegenden Bedingungen).

    Mehr in Kürze, die Dreharbeiten für das Testvideo laufen! 

     

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  2. Neue Teile zum Testen…

    1. Prüfung: Die Waage

    - Rock Shox mogelt bei der Gewichtsangabe für seine Lyrik Solo Air DH nicht - exakt 2181g mit ungekürztem Schaft, inklusive Achse, Öl und was sonst noch so dazu gehört

    - Truvativs Descendant Kurbel mit bleischwerem 36t Kettenblatt und Stahlschrauben

    - Das Innenlager liegt gleichauf mit Shiimano, verfügt aber über eine smartere Dichtung, wenn man mich fragt.

     

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  3. Ein halbes Jahr bin ich mir der Lupine Wilma sowie den MyTinySun Pro und Sport 900 LED Fahrradlampen unterwegs gewesen. Allerhöchste Zeit für ein kleines Testvideo, in dem man nicht nur die Lichtwerte, sondern auch die technischen Details zu sehen bekommen kann. Auf Vimeo natürlich in maximaler HD Qualität :)

     

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  4. Pivot Phoenix DH Bike - Der Prototyp kommt 2011 in Serie

    Pivot Cycles ist neben Turner und IBIS eine der wenigen Marken, die noch das DW-Link Hinterbausystem verwendet, das Sam Hill und Ironhorse berühmt gemacht haben. Der Gründer von Pivot Cycles, Chris Cocalis, hatte vor vier Jahren genug von suboptimalen Lösungen und so soll der Drehpunkt bei allen Pivot Bikes die Detailverliebtheit sein. Bei den bekannten Modellen Mach 4, Mach 5 und Firebird zeigt sich dies in hervorragender Lagerung, minimalen Hebeln an den Links und Wippen des Hinterbaus sowie zweiteiligen Innenlagerblöcken mit Press Fit Lagerschalen, sauber berechneter Hinterbaukinematik und nicht zu letzt kurzen Steuerrohren für viel Druck auf dem Vorderrad.

    Zum Sea Otter Classic Festival wurde dann bekannt gegeben, dass es ein World Cup Team (Team LEX/Pivot) mit Unterstützung von Pivot geben wird, in dem Kyle Strait und Mitch Delfs fahren. Ein World Cup Team im Downhill und kein passendes Rad in der Produktlinie? Klar, dass da etwas kommen musste und wie es aussieht, gibt es 2011 ein weiteres richtig heißes Downhillrad: Das Pivot Phoenix DH. Wer den Namen interpretieren will, der darf dieses Bike gerne als die Wiedergeburt des legendären Ironhorse Sundays ansehen. Es ist aber mehr als das.

    Die technischen Daten klingen ziemlich interessant. So kommt der Rahmen mit standardmäßigen 207mm Federweg am Hinterbau und verwendet dabei einen Federwegsabhängigen Anti-Wipp-Effekt. Soweit nichts Neues. Ein Problem der DW-Link-Rahmen ist jedoch immer die Lagerhaltbarkeit und Hinterbausteifigkeit gewesen und hier hat Pivot einiges nachgelegt. Der untere Link dreht sich um einen 17mm dicken Drehpunkt (der obere um eine 16mm Achse) und bekommt zweireihige EnduroMax Lager für maximale Haltbarkeit und Steifigkeit spendiert.

    Rein von der Kinematik her unterscheidet sich das Phoenix dann auch deutlich vom Sunday. Während das Sunday auf einen positions abhängig dämpfenden Dämpfer mit viel Durchschlagschutz abgestimmt gewesen ist, hat das Pivot im weiteren Verlauf des Übersetzungsverhältnisses weiterhin einen progressiven Kurvenverlauf und braucht nicht so viel Unterstützung vom Dämpfer, um nicht durchzuschlagen.

    Ein weiteres schickes Detail gibt es auch am Steuerrohr des sehr massiv und flach wirkenden Rahmens. Ausgehend von einem Winkel von 64° lässt sich durch einen Einsatz im Steuerrohr der Lenkwinkel verstellen. Das haben viele, aber Pivot verspricht die Optionen +- 0,5 / 1 /1,375° - somit werden dem Fahrer sieben verschiedene Optionen zur Einstellung des Lenkwinkels gegeben… ich sehe schon jemanden in Winterberg den DH hinunterkriechen, der den Lenkwinkel auf 62,625° gestellt hat…

    Ebenso wird sich über verschiedene Ausfallenden ähnlich dem G3 Dropout System von Intense sowohl der Radstand, als auch die Innenlagerhöhe verstellen lassen.

    Das Pivot Phoenix wirkt also rundum gelungen und könnte einige Fahrer von alten Ironhorse Sundays zu einem Wechsel auf aktuelles Material bewegen. Der Look wirkt vertraut und da es den Rahmen in vielen verschiedenen Farbkombinationen geben wird, sollte für jeden etwas dabei sein. Der einzige Haken bei der Geschichte: Der Liefertermin wird mit Januar 2011 angegeben - bis dahin heißt es fleißig World Cup schauen und abwarten.

     

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  5. Continental bringt mit dem Speed King einen Rocket Ron! Das Design ist schon verdammt ähnlich. Gesehen wurde der Reifen an Dan Athertons  4X Rad bei ersten Weltcup in Houffalize…

    Continental bringt mit dem Speed King einen Rocket Ron! Das Design ist schon verdammt ähnlich. Gesehen wurde der Reifen an Dan Athertons  4X Rad bei ersten Weltcup in Houffalize…

     

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  6. Das Transition Bank gefällt mir für die nächste Saison richtig gut: Beibehalten wurden die cleveren Ausfallenden, die Kombination aus Exzenter und Spannung am Ausfallende. Die CNC-Teile wurden überarbeitet, genau wie die neue zweifarb Lackierung.

    Das Transition Bank gefällt mir für die nächste Saison richtig gut: Beibehalten wurden die cleveren Ausfallenden, die Kombination aus Exzenter und Spannung am Ausfallende. Die CNC-Teile wurden überarbeitet, genau wie die neue zweifarb Lackierung.

     

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  7. Ausprobiert: Evoc Freeride Pro Rucksack

    Richtig gute Rucksäcke zum Skifahren und Snowboarden sind rar. Entweder sie sind zu dick, um damit Sessellift zu fahren, oder sie hüpfen auf dem Rücken auf und ab oder es lassen sich keine Ski daran befestigen oder oder oder. Bisher war ich fest davon überzeugt, das Mammuts Powder der beste Rucksack zum Freeriden sei - bis ich den Evoc Freeride Pro ausprobiert habe.

    Das besondere an ihm ist sicher die Tatsache, dass ein Rückenprotektor mit eingebaut ist “For Stunts without regrets” - eine sinnvolle Sache für alle,…

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  8. MRP G2 SL Lopes Guide

    Lopes Signature Version

    Brian Lopes ist eine Legende: 4X, Dual Slalom, A-Line Downhill - er rockt es alles. Und wenn die WM im Downhill in Canberra stattfindet, dann ist er auch in seinem Alter noch für eine Top20 Platzierung gut. Sein Bike ist ein IBIS, Carbon, leicht - da können die Anbauteile nicht schwer sein. Und wenn MRP ihm eine Kettenführung widmet, dann muss auch die leicht sein. 

    Leicht ist eigentlich untertrieben, denn sie wiegt lediglich 98g - diese Gewichtsklasse war bisher Eigenbauten aus Carbon vorbehalten, jetzt kann sich jeder so ein Teil beim Händler kaufen. Dafür ist nicht einmal die Verwendung von Kohlefasern nötig, der Boomerang ist minimalistisch aus Aluminium gefräst, die Führungsplatten sind aus Polycarbonat. Verschieden Varianten passen für Innenlagermontage, ISCG oder auch ISCG05 und sind zwischen 32 und 38 Zähnen verstellbar. Um Gewicht zu sparen sind alle Schrauben aus Aluminium - Alles in allem erfreulich, dass ein Hersteller es wagt, eine so leichte Kettenführung auf den Markt zu bringen. Bleibt zu hoffen, dass die Benutzer es nicht übertreiben und wissen, das Leichtbau seine Grenzen hat. 


     

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  9. Rock Shox Turncout Assembly - das ist die erste Wahl für Dirt Jumper, die die Leitung ihrer Vorderradbremse nicht Ghetto durch die Aheadkappe bohren wollen, sondern die Dinge gerne ordentlich lösen. Kostet 15-20$, ersetzt die Aheadkappe und scheint eine saubere Lösung zu sein.

     

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  10. Powercordz - das sind Schaltzüge der etwas anderen Art: Teuer, leicht, und vor allem: Nicht aus Stahl, sondern aus Kunststoff-Fasern. Zirka 10000 davon passen in die reibungsarme, weiße oder schwarze Hülle. Sie übernehmen die Zugkräfte. 
Vorteile: Nicht rostend, nicht dehnbar, leichter, langlebig. Allerdings nur in Kombination mit den richtigen Hüllen und der richtigen Montage.

    Powercordz - das sind Schaltzüge der etwas anderen Art: Teuer, leicht, und vor allem: Nicht aus Stahl, sondern aus Kunststoff-Fasern. Zirka 10000 davon passen in die reibungsarme, weiße oder schwarze Hülle. Sie übernehmen die Zugkräfte. 

    Vorteile: Nicht rostend, nicht dehnbar, leichter, langlebig. Allerdings nur in Kombination mit den richtigen Hüllen und der richtigen Montage.

     

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  11. Straitline bringt den Quickie Stem - ein Vorbau für kurze Nummern… sehr interessant für Leute, die viel im Auto oder Flugzeug unterwegs sind, ansonsten aber völlig unnötig, oder?

     

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  12. Syntace Bashguard Prototyp

    1. FLP: Schicker Bashguard - was'n das für einer?
    2. Robert: Des san so Prototypen, guck mal hier: (Gibt mir einen Karton, entfernt dabei den Absender-Aufkleber)
    3. FLP: (Nimmt einen Bashguard in die Hand) Holala, leicht!
    4. Robert: Ja freili, ich hab etzt an schwarzn, a roten und an Silbernen
    5. FLP: Wer produziert denn die?
    6. Robert: Naaaa, des sag ich net.
    7. FLP: (Zieht eine Augebraue hoch, deutet an, vielleicht schweigen zu können)
    8. Robert: Ja des werden die neuen von Syntace. 36 Zähne groß, 85g leicht, rot, schwarz und silber und vor allem: Stabil. Schau dir mal an, der ist oben fast an Zentimeter breit, aber überall ausgefräst, hat halt genau da seine Stege, wo er stabil sein muss, kommt aber erst nächstes Jahr
    9. FLP: Geht doch!
     

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  13. Lupine Betty II - first impressions exclusive on mtb-news.de

    Was steckt dahinter hinter der Betty II? Exklusiv haben wir mit Harald Philipp das helle Stück in Augenschein genommen und sind zu einigen erleuchtenden Ergebnissen gekommen:

    1. Die alte Betty mit Außen liegendem Schalter bleibt im Programm
    2. Die neue Betty ist etwas günstiger (durch geringere Fertigungskosten)VK Betty 7: 770€ inkl. MwSt. (alte Betty 840€ !)
    3 . Gewicht: Lampenkopf etwa 20% leichter —> 129 Gramm. Zum Vergleich die wesentlich kleinere Wilma: 112 Gramm
    3. Länge: 2mm kürzer
    4. Halter aus Alu: passt an Oversized und Standardlenkern, inkl. passender O-Ringe
    5. Leuchtdauer: Max. 2 Stunden 45 Minuten bei 10°C bei voller Helligkeit
    6. Regelung: Noch schneller für mehr Licht insbesondere bei schlechter Kühlung/wenig Fahrtwind
    7. Maximale Leistung 24W und 1850 Lumen Leuchtkraft

    Klingt soweit so hell und wird auch fleißig diskutiert. Fakt ist: Wer keine Lupine braucht, wird auch mit vielen anderen Lampen glücklich werden können. Wer aber genau das etwas mehr in jeder Hinsicht haben will und dafür bereit ist, tief in die Tasche zu greifen, für den ist Lupine eben doch das Geld wert.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einfach nichts über eine Lupine geht.

     

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  14. Troy Lee D3 

    Troy Lees D2 ist schon immer so mit der stylischste Fullface-Helm, der für Geld erhältlich ist.

    Aber Jahr für Jahr einfach nur das Design zu verändern ist TLD auf die Dauer dann doch zu wenig, zumal man ja eigentlich jedes Produkt besser machen kann. Was dabei rauskam, war der D3, die logische Konsequenz, in eigentlich jeder Hinsicht besser: Sicherer, besser belüftet, ähnlich stylisch. Besonderes Feature: Die herausziehbaren Wangenpads, die das Abnehmen des Helmes bei Halsverletzungen erlauben.

    Fazit: ein geniales Produkt - dessen Preis leider auf der These beruht: Was nichts kostet, taugt nichts. 459€ sind eine Menge Geld für viel Sicherheit.

    Fotos von Sicklines

     

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